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BI Plakette im Vereinslokal
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Martinsmarkt Heuchelheim 4.11.2012
Martinsmarkt Heuchelheim 4.11.2012
Proteststand REWE Markt Heuchelheim 24.11.2012
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Ehrenvorsitzender der BI Prof. Dr. Erwin Kuntz
Ehrenvorsitzender der BI Prof. Dr. Erwin Kuntz
Vorstand bei der Arbeit
Vorstand bei der Arbeit

Keine Zerstörung und keine Vermarktung der Lahnaue!

Wichtige Information für die Bevölkerung rund um die Lahnaue

1. Was wurde für die Lahnaue bereits beschlossen?

► Das Planungskonzept der Lahnpark- GmbH für die Errichtung einer Freizeit-Tourismus-Region ist für die Bevölkerung und die hier bereits bestehenden 10 Natur­schutzbereiche ein Schreckens-Szenario! · Im März 2009 wurde von den Parlamenten, Gießen, Heuchelheim, Lahnau und Wetzlar stimmen-mehrheitlich die Lahnpark GmbH gegründet. Entweder waren (eigentlich unvorstellbar!) den Parlamentariern die Kosten, Fol­gekosten und vor allem die katastrophalen Belastungen für Bevölkerung und Natur nicht bekannt bzw. wurden nicht erkannt oder (dann wäre es skandalös!) diese sollten erst im Nachhinein Stück- für -Stück der Öffentlichkeit als vollendete Tatsachen zur Kenntnis gelan­gen.

2. Was gibt es schon in der Lahnaue?

Diese Lahnaue hat eine Fläche von 13 Quadratkilometern. In ihr befinden sich: 

·         zwei Landesstraßen „hüben -und- drüben“

·         die 4-spurige B49

·        BAB 45 im Westen

·         eine 2- bzw. 3-glei­sige Bahnstrecke

·         die Lahn als Bundeswasserstraße

·         freizeitlich- und gastronomisch- genutzte Kies-Seen

·         weitere Gastronomie-Betriebe

·        Sportanlagen, Hallen- und Freibad, Segelflieger-Gelände u. a.

·        Überflug-Bereich des Flugplatz Lützellinden

·        sowie durch die Gemeinden gepflegte Wirtschaftswege, Verbindungswege, Rad­fahrwege und

·        landwirtschaftlich- bzw. jagdgenossenschaftlich- nachhaltig gepflegte Areale.

3. Was will diese Lahnpark GmbH zusätzlich in die Lahnaue hineinpressen?

·        Erkenntnistouren, Panoramaweg, Rundweg, Erkenntnis-Orte, Aussichtshügel, Freizeitattraktionen, Ausflugsgasthof, Grillplatz, Zeltwiese, Kiosk, Bootsanlegeplätze, Elektrobootroute mit Wartungsstätte, Schiffsverkehr, , Ausbau der Seen als Freizeit-Zentren, Lärmschutzanlage u. a.

·        sowie den dann zur Refinanzierung erforderlichen Massentourismus durch Besucher, Wanderer, Radler, Ruderer, Zelt’ler, Biker, Skater, Reiter, Sport- und Party-Events u. a.

4. Wer trägt die Kosten, Folgekosten und Risiken?

Jede der 4 Kommunen hat ein Stammkapital als Gesellschafter ein­gezahlt.

Wir fordern ver­bind­liche Auskunft von diesen 4 Kommunen, ob weitere Geldbeträge eingesetzt bzw. zugesagt und wie diese verwendet werden sollen. Dieses Großprojekt kann niemals eine GmbH bezahlen, noch die Folgekosten tragen! Folglich müssen Investoren im Hintergrund sein wie auch geschäftliche Interessenten.

Investo­ren haben (weltweit, wie auch beim Lahnpark-Projekt!) immer nur 2 Absichten: (a.) sie wol­len ihr investiertes Geld steuerlich absetzen und (b.) sie wollen Gewinn-Machen.

Es ist stets das ein­zige Ziel: Geld-Gier!

Daher verlangt die Öffentlichkeit Aufklärung über schriftliche oder mündliche Absprachen mit Investoren, Sachwert-Sponsoren und betrieblichen Interes­senten etc. Es sind bisher angeblich Fördergelder eingenommen worden. Wer hat die Anträge gestellt? Wer hat dies sachlich befürwortet? Was hat die Leipziger Pla­nungsgruppe und das nachfolgende Planungsbüro in Sulzbach bisher an Geld erhalten?

5. Welche Folgen bestehen für Bevölkerung und Natur? Ein Freizeit-Projekt kann nur dann Gewinn- bringend bestehen, wenn ein möglichst großer Massen-Tourismus (auch durch bundesweite Werbe-Aktionen!) erreicht wird! Dieser bringt zwangsweise mit sich:

·        eine enorme Verkehrsbelastung der Gemeinden Heuchel­heim, Atzbach, Dorlar und Waldgirmes, insbesondere von Dutenhofen (da hier die gesamte An- und Abfahrt von Süden (AB Wetzlar-Süd) wie von Westen (AB Wetzlar-Ost) die Wetzlarer Straße, Bahnhofstraße, Wellergasse passieren muss, inklusive ggf. Parken (zumal kein Anschluss zur B 49 besteht)!

·         eine ganz erhebliche Wertminde­rung von Gebäuden und Grundstücken,

·         eine enorme Wohn-Belästigung der Einwohner (wie bereits anderenorts bewiesen!),

·         ein Übermaß an Lärm, Trubel, Halligalli, Staub und Müll sowie

·         eine völlige Natur-Zerstörung.  

Ganz diskret oder bisher nicht erwähnt wurden zwei wesentliche Punkte in diesem Lahnpark-Kon­zept: (1.) Siedlungsentwicklung und (2.) Infrastruktur. Wissen Sie, was „Entwicklung von Siedlung“ und ggf. zugehörige „Infrastruktur“ bedeuten kann? Die negativen Folgen aus diesen beiden (dehnbaren) Begriffen für die Lahnaue und die Bevölkerung kennen wir alle nicht! (siehe: „Siedlungsflächenkonzept Stadtregion Gießen – Wetzlar“)

Liebe Mit-Bürger/innen: Dies alles müssen wir gemeinsam verhindern! Jetzt! Bevor es zu spät ist!

Wir fordern die 4 Parlamente kompromisslos auf, das Lahnpark-Konzept zu been­den.

► Mit Ihrer Unterschrift und Mitgliedschaft können auch Sie Widerstand gegen dieses absurde und uns alle schädigende Lahnpark-Projekt leisten. Bekunden Sie Ihren Wider­stand! · Notfalls werden wir diesen unseren Widerstand u. a. zu einem regionalen parteipolitischen Wahl-Thema vorbereiten.

 

Kupetz, P. (Waldgirmes), Groh, A. (Dorlar), Fischer, U. (Dutenhofen), Hill, W. (Dorlar),
Kuntz, E., Prof. Dr. Dr. h. c. (Dutenhofen),   Rafalzik,  B.  (Dutenhofen),  Sarges- Jäger,  U.  (Atzbach),  Lenz,  H.- W.  (Heuchelheim),  Isendahl,  G.  (Atzbach)

 Bürgerinitiative „Schützt die Lahnaue e.V.

V. i. S. d. P.:   Wolfgang Hill,  Sonnenstr. 19,  35633 Lahnau
                       (1. Vorsitzender)